LiL ´SiS: Der innere Dämon

Das Thema Buell hat mich, warum auch immer, gedanklich nie losgelassen und verfolgt mich ständig. Nachdem ich die smile now, die later verkauft hatte, was ich bis heute zutiefst bereue, musste nach 2 Jahren Abstinenz dringend wieder eine Buell in meinem Fuhrpark Einzug finden. Die Eckdaten für die Suche standen schnell fest. Genauso schnell standen auch die inneren Dämonen wieder erwartungsvoll wartend an der Türschwelle.

Ein HPE Endschalldämpfer war Pflicht. Ein kurzes Heck und eine SOC Verkleidung waren „nice to have“.

Gesucht, gefunden. Aber gepflegt? Gepflegt war definitiv anders. Eine folierte Verkleidung bei der sich die Folie aufgrund der Temperatur löste. Kein Wunder. Die Hitzeschutzmatten fehlten und bewegt, wie ich später feststellen durfte, wurde die 1125 ohne Abdeckung des Luftfilterkastens. Die Reifen waren eckig und das Standardprogramm (Öl, Ölfiter, Luftfilter, Bremsflüssigkeit, Kühlflüssigkeit und Zündkerzen) war in dem Zustand absolut notwendig.

Premiere! Nachdem ich mit der Buell liegen geblieben bin (ich bin noch NIE mit einem meiner Motorräder liegen geblieben) und die Batterie im wahrsten Sinne des Wortes abgeraucht ist, wurde auch die Elektrik angepasst und die Batterie gewechselt.

Die Verkleidung wurde abgeschliffen, lackiert und vollständig auf eine SOC Verkleidung gewechselt. Ein neuer Sitz, ein Wilbers Federbein, ein LSL Lenker sowie diverse motogadget Komponenten folgten. Im Anschluß folgten Beringer Pumpen und Taster, Braking Wave Scheiben, eine EBR Bremszange, Stahlflexleitungen, eine m-unit blue, ein geändertes Polrad, ein stärkere Lichtmaschine und ein Race Steuergerät.

Die Stimmen des inneren Dämons wurden seitdem wieder leiser. Hört man aber genauer hin, dann hört man ein leises Wimmern „lass mich raus“.

Building the LiL `SiS

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